Gedanken über die Freiheit von Deutschlands grössten Dichtern und Philosophen
Über die Essenz der Freiheit
Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet.
Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden.
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.
Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, und würd er in Ketten geboren.
Frei sein heisst nicht, tun zu können, was man will, sondern nicht tun zu müssen, was man nicht will.
Die Freiheit ist das höchste Gut, um das alles andere sich dreht.
Man wird nie frei sein, wenn man sich fürchtet, die Wahrheit zu sagen.
Freiheit ist die Fähigkeit, das zu tun, was man tun muss.
Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.
"Freiheit ist nicht ein Geschenk, das man empfängt, sondern ein Kampf, den man täglich führt."
Stimmen der deutschen Geistesgeschichte
1724 – 1804
Begründer des deutschen Idealismus. Seine Kritik der reinen Vernunft und sein kategorischer Imperativ prägten die moderne Ethik und das Verständnis von Freiheit als Selbstbestimmung unter dem moralischen Gesetz.
1749 – 1832
Das Universalgenie der deutschen Literatur. In Faust und seinen Werken erforschte er die Freiheit als ständige Anstrengung und Selbstüberwindung.
1759 – 1805
Dichter der Freiheit und der Menschenwürde. Seine Dramen und ästhetischen Schriften verbinden Schönheit, Freiheit und moralische Erziehung.
1770 – 1831
Meister der Dialektik. Er verstand Freiheit nicht als Willkür, sondern als Einsicht in die Notwendigkeit und Verwirklichung im staatlichen Leben.
1844 – 1900
Radikaler Freigeist und Kritiker der Tradition. Sein Konzept der Selbstüberwindung und des freien Geistes inspiriert bis heute Denker weltweit.
1729 – 1781
Aufklärer und Streiter für Toleranz. Mit Nathan der Weise setzte er ein bleibendes Denkmal für Gewissensfreiheit und Humanität.